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Pastorin und Dipl.-Psych. Evelyn Freitag Vorsitzende, Krankenhausseelsorgerin und HospizbeauftragteGeboren und aufgewachsen in Varel, Kreis Friesland, Studium in Hamburg, erste berufliche Tätigkeit in Oldenburg (Klinik, Gemeinde), Beurlaubung zur Erziehung von drei Kindern, seit Mai 1991 als Seelsorgerin im Klinikum Oldenburg, seit 2000 zusätzlich Hospizbeauftragte der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg.
Schwerpunkte der Tätigkeit: Begleitung der letzten Lebensphase in Klinik und stationärem Hospiz, Abschiedskultur in Akut-Kliniken (auch im Kreißsaal) und bei plötzlichem Tod, Gedenkgottesdienste, Moderation ethischer Besprechungen und Beteiligung am Ethik-Diskurs in der Klinik.
"Ich möchte durch meine Tätigkeit einerseits zur Unterstützung von bereits vorhandenen Aktivitäten, vor allem der ambulanten Hospizdienste beitragen, andererseits auch Projekte in noch wenig hospizlich ausgerichteten Bereichen und Institutionen fördern. Gedanken der Hospizarbeit haben mich durch meine gesamte berufliche Zeit begleitet, weil ich bereits 1981 den Film "Noch 16 Tage" über das St. Christopher’s Hospice in London gesehen habe." |
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 Evelyn Freitag |
 Dr. med. Ute Heinicke |
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Dr. med. Ute Heinicke, Hannover - Langenhagen Fachärztin für Allgemeinmedizin, Rettungsmedizin, Palliativmedizingeboren am 12.7.1953 in Heidelberg, Studium der Medizin in Stuttgart – Hohenheim, Freiburg, Caen / Normandie und Hannover; palliativmedizinische Ausbildung im Zentrum für Palliativmedizin in Bonn, verheiratet, 3 Kinder.
Halbtagstätigkeiten in Krankenhaus und Praxis, Dozentin an der Altenpflege- und Physiotherapieschule, notärztliche Tätigkeit im Rettungsdienst.
Über den Rettungsdienst Erfahrungen mit menschlichen Extremsituationen und Hinwendung zur Hospizarbeit, Ausbildung Ehrenamtlicher Hospizhelfer (Malteser Hilfsdienst), palliativmedizinische Beratung in den Caritas–Altenheimen (Projekt), Aufbau eines ärztlichen Palliativdienstes innerhalb des bereits bestehenden ambulanten Palliativdienstes des Hospiz Luise, Gründungsmitglied der Palliativarbeitsgemeinschaft Niedersachsen, Gründungsmitglied des Runden Tisches Hospiz und Palliativ der Region Hannover, Mitglied der DGP, Arbeitskreis Ethik, interdisziplinärer Qualitätszirkel Palliativmedizin/Geriatrie
"Mein besonderes Anliegen ist es, die ambulante Palliativversorgung zu stärken, damit weniger notfallmäßige Krankenhauseinweisungen nötig sind und Patienten und Angehörige zu Hause unterstützt werden. Dies ist nur mit der Hilfe Ehrenamtlicher Hospizhelfer zu verwirklichen." E-Mail: ute.heinicke(at)hospiz-stiftung-niedersachsen.de |

Professorin Dr. Agnes Hollinggeboren 06.03.1938
Geboren und aufgewachsen in Friesoythe, Kreis Cloppenburg. 1969 Prüfung für das Lehramt an Realschulen (Katholische Theologie). Seit 1973 Dozentin an der katholischen Fachhochschule Norddeutschland. 1975 Diplom in Pädagogik. 1979 Promotion an der Universität Osnabrück. Zahlreiche Weiterbildungen und vielfältige ehrenamtliche Tätigkeiten.
„Mit ehrenamtlichem Einsatz bin ich in meinem Elternhaus aufgewachsen. Beide Eltern waren in der Pfarrgemeinde aktiv. Meine Schwestern und ich wurden in verschiedene Aufgaben mit eingebunden. Im Laufe der Jahre wurden zahlreiche ehrenamtliche Aufgaben an mich herangetragen. Diese waren für mich wichtige Lernprozesse. Dazu gehört auch die vierjährige Betreuung einer alleinstehenden verwandten Seniorin bis zum Lebensende, zunächst in der eigenen Wohnung, dann im Pflegeheim. Durch Zusatzausbildungen im therapeutischen Bereich kam ich immer wieder mit den Themen Tod und Trauer in Berührung." |
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 Gerhard Hübner |
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Gerhard Hübner Hospizverein Bremerförde, Vorstandsmitglied der Hospiz LAG NiedersachsenGerhard J. Hübner, geboren 04.06.1959 in Zeven, verheiratet, Ausbildung zum Bankkaufmann, anschließend Studium zum Bankfachwirt und Sparkassenbetriebswirt. 27 Jahre in einer Sparkasse gearbeitet, zuletzt als Personalleiter. Nebenamtlicher Dozent an der Sparkassenakademie Hannover und Mitglied im Prüfungsausschuss Banken an der IHK Stade; zuzeit tätig im Bereich Hausverwaltung und Landschaftspflege.
"Über die Ausbildung zum Hospizhelfer 2002 bin ich zur Hospizarbeit gekommen. Habe zwischen 2004 und 2008 die Ausbildung zum Ernährungsberater und zum Psychologischen Berater absolviert und einen Ausbildungskurs für Heilpraktiker besucht. Ich habe vor allem meine kaufmännischen Fähigkeiten in unseren Hospizdienst gestellt. Seit 01.01.2008 bin ich Geschäftsführer des Hospizdienstes Bremervörde Zeven, seit 2006 auch Mitglied im Vorstand der LAG Niedersachsen. Weil ich bereits mehrere schwere Krankheiten gut überstanden habe, habe ich das Bedürfnis etwas zurückzugeben. Daher bringe ich mich mit meinen Stärken in die Hospizbewegung ein. Die Hospiz Stiftung Niedersachsen ist für mich ein "Ideal". Es wird ein Vermögen eingebracht und bleibt "ewig" erhalten. Mit den Erträgen wird viel Gutes getan." E-Mail: gerhard.huebner(at)hospiz-stiftung-niedersachsen.de |
Andrea Peschke Beauftragte für Hospizarbeit und Palliativmedizin der ev-luth. Landeskirche HannoversJahrgang 1954, Studium der Theologie, Anglistik und Pädagogik in Giessen und Marburg,
Gemeindepastorin in Wolfsburg, danach 11 Jahre als Krankenhausseelsorgerin in einer onkologischen Klinik, seit 2007 Beauftragte für Hospizarbeit und Palliativmedizin der ev-luth. Landeskirche Hannovers; Supervisorin DGfP, supervisorische Arbeit hauptsächlich im Bereich Hospiz, Palliativ und Trauerbegleitung; 2 Söhne.
In der palliativen Versorgung geht es neben der medizinischen und pflegerischen Seite gerade auch um die spirituelle Begleitung. Sie wird von Seelsorgenden und ehrenamtlichen Hospizmitarbeiterinnen und Mitarbeitern geleistet. Im Zusammenspiel der Professionen kommt von daher dem Ehrenamt eine besondere Bedeutung zu, ohne diesen Einsatz an Zeit und Kompetenz wäre eine gelungene Begleitungsarbeit nicht möglich. Um diese Arbeit leisten zu können, ist eine profilierte Ausbildung nötig, ebenso – um die Qualität zu sichern- eine kontinuierliche Supervision.
"Es ist mir ein Anliegen, die ehrenamtliche Arbeit zu stärken, sie zu begleiten und zu fördern, denn sie ist der grosse Schatz der Hospizbewegung. Ehrenamtlich Mitarbeitende müssen sich – gerade in der aktuellen Situation im Gesundheitswesen -vernetzen mit anderen Professionen, die Qualität ihrer Arbeit muss für andere Berufsgruppen sichtbar sein. Dazu sind u.a. Fort-und Weiterbildungen nötig. Ehrenamtlich Mitarbeitende schenken ihre Zeit, sie sollten nicht die Kosten tragen.
Die Hospiz-Stiftung-Niedersachsen hat durch ihre Arbeit entscheidend dazu beigetragen, das Ehrenamt durch finanzielle Unterstützungen von Fort-und Weiterbildungen, von Supervisionen und Projekten, zu stärken und somit eine qualifizierte Begleitungsarbeit zu sichern. Das finde ich wichtig und so soll es auch in Zukunft sein.
Darüber hinaus halte ich es in einer Zeit, die von Sterben und Tod nichts hören möchte, für unerlässlich, die Hospizidee in unsere Kultur zu implementieren. Durch Veranstaltungen und öffentliche Beiträge – gerade auch die Verleihung des ersten Hospizpreises – ist es der Stiftung in hohem Masse gelungen, dazu beizutragen und daran möchte ich gerne weiter arbeiten." E-Mail: andrea.peschke(at)hospiz-stiftung-niedersachsen.de |
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 Andrea Peschke |
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Tel.: 05121 307 360 Fax: 05121 307 522
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